| Goddelau. Brand im Mehrfamilienhaus (61/10) |
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| Geschrieben von Thorsten Jockel | |
| Montag, 19. Juli 2010 | |
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Am Montag, den 19.07.2010 wurden wir um 13.16 Uhr von der Leitstelle Groß-Gerau nach Goddelau in die Moselstraße gerufen. Hier unterstützten wir die Riedstädter Kameraden bei der Menschenrettung in einem Mehrfamilienhaus mit der Drehleiter. Über die Biebesheimer Drehleiter wurden ein Kind und zwei Erwachsene aus dem 3.Stock gerettet. Weitere Personen wurden über mehrere tragbare Leitern der Feuerwehr Riedstadt gerettet. Eingesetzte Fahrzeuge: Einsatzleitwagen, Drehleiter Neun Verletzte bei Brand in Mehrfamilienhaus (Quelle: Echo-Online vom 19.07.10)Feuer: Bei Brand in Goddelauer Mehrfamilienhaus werden 24 Wohnungen evakuiert - Drei Personen mit Rauchvergiftung GODDELAU. Im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Moselstraße ist am Montag ein Brand ausgebrochen. Um 13.17 Uhr von der Leitstelle Groß-Gerau alarmiert, rasten Feuerwehren aus dem ganzen Ried mit insgesamt 25 Fahrzeugen zur Hilfe. Innerhalb von nur zehn Minuten sei der erste Zug mit Drehleiter an Ort und Stelle gewesen, berichtet der Riedstädter Stadtbrandinspektor Klaus Hochmuth. Dem viergeschossigen Gebäude, in dem in 24 Wohnungen 104 Menschen leben, haben die Flammen selbst nur relativ wenig Schaden zugefügt. Allerdings kam es bei dem Feuer zu starker Rauchentwicklung. Der Qualm zog zunächst ins Treppenhaus und von dort in die Wohnungen. Die Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun, die Menschen vor allem aus den Obergeschossen aus dem Haus zu holen. Dabei drohten drei Personen, die sich auf einen laut Hochmuth ,,eigentlich sicheren Balkon" gerettet hatten, sich in Panik in die Tiefe zu stürzen. Per Drehleiter wurden sie auf sicheren Boden geholt, während auf der anderen Seite des Gebäudes eine Mutter mit Kind über Steckleitern in Sicherheit gebracht wurde. Nach einer ersten medizinischen Untersuchung - es waren vier Notärzte und 13 Rettungswagen im Einsatz - wurden die Bewohner des Hauses in der Christoph-Bär-Halle provisorisch untergebracht und von Mitgliedern der Schnellen Eingreiftruppe des Roten Kreuzes umsorgt. Zwei Kinder erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung und wurden ins Krankenhaus gebracht. Ebenso ein Feuerwehrmann mit leichter Rauchvergiftung und eine Feuerwehrfrau mit Kreislaufproblemen. Nach Ende des Einsatzes gegen 16.30 Uhr versorgten die Rettungsdienst insgesamt 52 Menschen in der Bär-Halle. Ihre Angehörigen waren zur Zeit des Unglücks noch bei der Arbeit oder anderweitig unterwegs. Ihre Wohnungen sind vorerst unbewohnbar. Sie werden die Nacht - je nach Wunsch - im Hotel Riedstern verbringen oder in der Obhut des DRK in der Halle bleiben. Die beiden äußeren Einheiten des dreigliedrigen Gebäudes wurden von der Feuerwehr belüftet und sind, so Hochmuth, ,,so gut wie rauchgasfrei". In sie können die Bewohner vielleicht heute bereits zurückkehren. Das wird beim Krisenstab im Büro des Bürgermeisters, der auch bei den Rettungsarbeiten vor Ort war, heute Vormittag entschieden. Die im mittleren Teil gelegenen Wohneinheiten, die direkt über dem Brandherd liegen, sind auf längere Zeit nicht nutzbar. Über die Brandursache ist bislang noch nichts bekannt. Die Kripo Rüsselsheim hat die Ermittlungen aufgenommen; ein Sachverständiger soll heute noch hinzugezogen werden. Im Einsatz waren 55 Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehren aus Goddelau, Crumstadt, Erfelden und Wolfskehlen sowie aus Biebesheim, Stockstadt, Gernsheim und Groß-Gerau; 26 von ihnen arbeiteten mit Atemschutzausrüstung. Das DRK, mit rund 20 Helfern an der Unglücksstelle, versorgte auch sie. Die Kreisstraße zwischen Goddelau und dem Philippshospital war wegen der Rettungsarbeiten für einige Zeit voll gesperrt. Klaus Hochmuth merkte an, dass es bei der Fahrt der Wehr zum Einsatzort zuweilen recht eng zugegangen sei: Parker hätten den direkten Zugang zum Haus erschwert. |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20. Juli 2010 ) |
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